Montag, 02.März 2026 – Generalversammlung kath. Kirchenchor Gammertingen
Das erste Jahr unter Anton Roggenstein
Am 02. März um 20.00 Uhr führte der katholische Kirchenchor von St. Leodegar seine jährliche Generalversammlung durch. Zum ersten Mal ohne Pfarrer. Vielleicht ist dieser Umstand bereits der Umgliederung in die neue römisch-katholische Kirchengemeinde Herz Jesu in Sigmaringen geschuldet. Nach der Begrüßung von 27 Anwesenden durch die Vorsitzende Marlene Nusser, erfolgte das Gedenken an die uns bereits vorangegangenen Chormitglieder. In ihren anschließenden Worten dankte die Vorsitzende verschiedenen Personen für ihre geleistete Arbeit während des letzten Jahres. Schriftführer Richard Sommer ließ noch einmal das vergangene Chorjahr am geistigen Auge vorüberziehen. Besonderheiten waren dabei die Teilnahme an zwei Benefizkonzerten und die Tatsache, dass mangels Chorleiter nicht am Patrozinium und nicht am Volkstrauertag gesungen werden konnte. Er konnte aber auch darüber berichten, dass das neuzeitliche Liedgut von Chorleiter Anton Roggenstein insgesamt gut ankommt. Hoch erfreulich ist der Zugang von 3 Sängerinnen im Sopran. Kassiererin Marga Arnold trug den Kassenbericht vor, welcher immer eine Handbreit Geld auf dem Konto aufwies. Vermögend sieht anders aus, große Ausflüge kann man so wohl nicht mehr machen. Der Chorleiter führte im Anschluss aus, dass es im ersten Jahr unter seiner Leitung ganz gut funktioniert hat, aber der Spagat zwischen Tradition und Modernerem schwierig sei. Die Musik wird frischer werden. Insgesamt wäre aber mehr Flexibilität bei zukünftigen Terminen erforderlich, weil weniger Pfarrer und weniger Personal vorhanden wären. Wir werden den Umbruch in Gammertingen aber gut schaffen, denkt er. Neue Ideen sind gefragt und wären teilweise schon vorhanden. 2026 würde sicher so hoffnungsvoll verlaufen wie 2025, den 31 Sängerinnen und Sängern sollte es gelingen.
In Ermangelung des Präses führte er danach die anstehenden Wahlen durch. Die alte Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet und bis auf Schriftführer Richard Sommer, welcher nach 10 Jahren Tätigkeit aufhören wollte, stellten sich alle zur Wiederwahl. Somit wurde der alte Vorstand praktisch auch der Neue. Als Schriftführer stellte sich dankenswerterweise Hubert Rothfeld zur Verfügung und wurde ebenfalls einstimmig in dieses Amt gewählt.
Marlene Nusser übernahm jetzt wieder und obwohl kein schriftlicher Antrag eingegangen war, wurden noch verschiedene Anliegen und Vorschläge diskutiert. Bei den Ehrungen erhielt Altsängerin Elfriede Keller eine Urkunde und die silberne Nadel des Cäcilien Verbandes für 40 Jahre Singen in der Musica Sacra. In ihrem Schlusswort bedankte sich Vorsitzende Marlene Nusser bei allen und beendete die harmonisch verlaufene Versammlung bereits nach 2 Stunden, aber man blieb noch eine Weile beisammen.
Richard Sommer
Kirchenchor Gammertingen
Bevor die Fasnet das Regiment endgültig übernehmen würde, führte der Kirchenchor von St. Leodegar Gammertingen am 12.02.2025 seine Generalversammlung durch. Mit dem neuen Chorleiter Anton Roggenstein am Klavier, begann man mit dem Lied „Meine Hoffnung und meine Freude.“ Danach begrüßte die Vorsitzende Marlene Nusser alle 29 Anwesenden, vor allem den Präses Wolfgang Drescher. Dem Totengedenken folgte das geistliche Wort, gesprochen von Pfarrer Drescher mit dem Titel „Entdecke dein Lachen“ von Pierre Stutz. Die Berichte der Vorstandschaft begann die Vorsitzende mit dem Dank für den guten Probenbesuch und mit einem Blick auf die Events des vergangenen und des kommenden Jahres. So gibt man zum Beispiel Mitte März zusammen mit der Chorgemeinschaft Gammertingen, sowie Volker Schneider ein Benefizkonzert anlässlich der Renovierung der evangelischen Kirche. Sie begrüßte auch den neuen Chorleiter Anton Roggenstein aufs Herzlichste und brachte ihre Freude über die kommende gemeinsame Probenarbeit zum Ausdruck. Der Schriftführer Richard Sommer führte noch einmal die Geschehnisse des vergangenen Jahres vor Augen und Kassiererin Marga Arnold erläuterte den Kassenstand. Ein herber Schlag ins Kontor war für sie der Ausflug im Juli 2024, welcher die Kasse doch ziemlich dezimierte. Dabei ging es doch nur mit dem Bus nach Kürnbach und Schussenried. Erfreulicherweise wurde das durch einige dankenswerte Spenden wieder aufgebessert. Josef Vogelsang und Paul Reiser hatten inzwischen die Kassenführung geprüft und die Entlastung empfohlen. Nun war unser neuer Chorleiter an der Reihe. Anton Roggenstein hat den Chor gerade erst übernommen, nachdem Bettina Deißinger ihn leider auf Grund der dienstlichen Versetzung ihres Mannes zum Jahresende 2024 abgeben musste. Er meinte, dass sich für ihn jetzt ein Kreis schließen würde, der seinen Anfang vor vielen Jahren in Gammertingen genommen habe. Er hätte in der Zwischenzeit nur wenige Berührungspunkte mit Gammertingen gehabt, eher zu Beerdigungen oder mal zum Orgelspiel. Ihm fielen die Namen Klaus Heizmann und Uli Führe ein, mit denen er hier zu tun hatte. Durch die ab 01.01.2026 kommende Strukturveränderung ist für ihn zunächst viel offen. Wie es weitergeht mit dem Singen muss man sehen. Er selbst ist jedoch für alles offen. Wichtig für ihn ist, dass die Chöre Zukunft haben sollen. Danach war er bereit noch Fragen zu beantworten, wovon auch rege Gebrauch gemacht wurde. Es erfolgte, geleitet durch den Präses, eine einstimmige Entlastung der gesamten Vorstandschaft. Neuwahlen gab es in diesem Jahr nicht. Eleonore Maier, welche das Requiemchörle managt, sprach noch eine Einladung für das Chörle zum Essen aus. Das Chörle ist beinahe der ganze Chor, welcher bei Trauerfeiern auf Wunsch der Angehörigen singt. Die Vorsitzende und der zweite Vorsitzende Edmund Wassmer verteilten noch Geschenke an langjährige Mitarbeiter in der Vorstandschaft zum Dank und als Anerkennung für deren Arbeit. So erhielten auch die beiden Notenwartinnen Dagmar Pollok und Gabi Barth für das mühevolle und oft kurzfristige Herrichten der Noten und Mappen verdienterweise ein Präsent. Am Ende der harmonisch verlaufenden Versammlung überreichte Pfarrer Drescher als Highlight dem Bass-Sänger Johann Nieß noch eine Urkunde für 40 Jahre Singen in den Diensten der Musica Sacra, ausgestellt und verliehen vom Diözesan-Cäcilien-Verband der Erzdiözese Freiburg. Johann Nieß, auch bekannt als Messner und Kreisbehindertenbeauftragter LK Sigmaringen, hatte in all den Jahren einen sehr langen Anfahrtsweg von Kettenacker nach Gammertingen, wofür ihm mit einem Geschenkkorb besonders gedankt wurde. Mit dem gemeinsam gesungen Lied „Gottes guter Segen sei mit euch“ endete die Versammlung.
Kirchenchor von St. Leodegar Gammertingen
Bettina Deißinger, die als ev. Pfarrerin den Chor seit April 2019 mit viel Herzblut geleitet und uns durch die Coronazeit geführt hat, verändert nächstes Jahr leider ihren Wohnsitz und gibt die Chorleitung deshalb ab. Sie hat mit uns zu Weihnachten die Pastoral-Messe, auch Christkindlmesse genannt, von Ignaz Reimann eingeübt. Über zahlreiche Besucher beim Hochamt am zweiten Weihnachtstag würden wir uns freuen. Das Singen weihnachtlicher Lieder durch die Gemeinde kommt jedoch nicht zu kurz. Beginn ist um 10.15 Uhr, an der Orgel ist Gerhard Buck.
Samstag, 14.09.2024 – Ausflug Kirchenchor Gammertingen
Nach langer Zeit ging der Kirchenchor Gammertingen wieder auf einen Ausflug. Dieses Mal sollte es das Museumsdorf in Kürnbach und das Kloster in Schussenried sein. Man traf sich am frühen Morgen vor der Kirche, um den Reisesegen durch Pfarrer Drescher zu erhalten. Im Anschluss fuhren 25 Teilnehmer im Bus der Firma Leibfritz mit Fahrer Karl Göggel pünktlich los zum Museumsdorf. Am Parkplatz angekommen gab es bei etwas regnerischem Wetter zunächst am Bus ein von Maria Wassmer spendiertes Sektfrühstück mit Brezeln. Die Führerin des Museumsdorfes erwies sich als sehr kompetent. Sie gestaltete den Rundgang kurzweilig, aber doch sehr informativ. Danach tat uns bei diesem kühlen Wetter ein längerer Aufenthalt in der gut frequentierten Kürnbacher Vesperstube überaus gut. Nachmittags gings Richtung Schussenried ins historische Kloster. Eine aufgeweckte junge Dame erklärte uns Klosterkirche, Kloster und als Highlight am Ende die Klosterbibliothek. In der Kirche wurden natürlich 2 Lieder gesungen. Im Bibliothekssaal durften wir in die leeren Schränke schauen, deren Aufbau von der Führerin eingänglich erklärt wurden, so dass es trotz gähnender Leere sehr interessant war. Von den ehemals 30000 Büchern sind nachweislich noch 10000 in der Landesbibliothek in Stuttgart vorhanden. Ein Gruppenfoto im herrlichen Bibliothekssaal durfte am Ende dann nicht fehlen. Unser Organisator Edmund führte uns im Anschluss etwas früher als geplant zu Fuß rüber zur Brauereigaststätte der ansässigen Brauerei in Schussenried, wo wir problemlos in einem reservierten Nebenraum Platz erhielten und sehr gut bedient wurden. Speisen und Getränke kamen zügig und es mundete allen. Schön war, dass sich in Schussenried noch der Mann unserer Chorleiterin - Pfarrer Ulrich Deißinger - dazu gesellte.
Gegen Abend traten wir gestärkt und zufrieden die Heimfahrt an und sangen im Bus dabei noch Lieder aus unserem wohlvertrauten Reise-Liederbuch. Ein Dankeschön an Edmund Wassmer und Marlene Nusser für die gute Organisation - es war schön!
Generalversammlung Kirchenchor Gammertingen
Bereits Anfang Februar fand die Generalversammlung des schon seit über 200 Jahren bestehenden katholischen Kirchenchores von St. Leodegar in Gammertingen statt. Vorsitzende Marlene Nusser konnte neben dem Präses Pfarrer Wolfgang Drescher, die Chorleiterin Bettina Deißinger, sowie weitere 23 Mitglieder begrüßen. Nach dem geistlichen Wort ging die Vorsitzende vor allem auf den höheren Altersdurchschnitt des Chores ein und trug zur Überraschung vieler vor, wer schon wie lange im Chor in der musica sacra mitsingt. Schriftführer Richard Sommer ließ danach die Geschehnisse des Jahres 2023 Revue passieren, erfreulich war dabei der Neuzugang von vier Sängerinnen. Kassenwartin Marga Arnold erläuterte die terminierte Auflösung des Chor-Sparbuchs um den Jahreswechsel und die Abgabe des Geldes und der Kassenführung an die Verrechnungsstelle der Erzdiözese Freiburg in Sigmaringen/ Gorheim, was im Raum zu etwas rumoren führte. „Es ist nicht weg, es ist nur anders“, erklärte Präses Drescher die Situation. Ihre einwandfreie Kassenführung wurde von den Prüfern Paul Reiser und Wolfgang Götz bestätigt und eine Entlastung empfohlen. Arnold hätte ihr Amt nach 15 Jahren gerne in andere Hände abgegeben, doch wie so oft fand sich niemand für dieses Ehrenamt. Sie macht zur Erleichterung aller aber „noch ein Weilchen weiter“, wie sie meinte. Chorleiterin Bettina Deißinger sprach die drei Highlights des Jahres 2023 an, es war das Jahr der Jubiläen. Zu Ostern das 60-jährige Organisten-Jubiläum von Gerhard Buck, an Pfingsten das 40-jährige Priester-Jubiläum von Pfarrer Drescher und im Oktober das 175-jährige Bestehen der Chorgemeinschaft Gammertingen. Das Jahr 2023 war sehr intensiv, es erforderte viele Sonderproben. Als Ausblick kündigte sie „gerne auch Neues“ an. Bei den Wahlen blieb der alte Vorstand auch der Neue, da sich alle wieder für ihr Amt zur Verfügung stellten. Es folgten Ehrungen bei denen Klaus Heberle und Josef Vogelsang Urkunden des Diözesan-Cäcilien-Verbandes für 28 bzw. 25 Jahre Singen im Chor erhielten. Hans Wolf wurde für die Anfertigung eines massiven Notenständers aus Eiche auf die Empore für die Chorleiterin „zum Festhalten“ gedankt. Nachdem sich die Vorsitzende noch bei allen, auch ihrem Stellvertreter Edmund Wassmer und den Notenwartinnen Dagmar Pollok und Gabi Barth für die Unterstützung bedankt hatte, wurde mit dem schönen Lied „Gottes guter Segen sei mit euch“, eine harmonisch verlaufende Versammlung beendet.
Kirchenchor St. Leodegar Gammertingen
Herzliche Einladung zu unserer Generalversammlung am Montag, 05. Februar 2024 um 19:30 Uhr im Proberaum
Tagesordnung
Lied
Begrüßung
Totengedenken
Einstimmung und geistliches Wort
Berichte der Vorstandschaft
>Vorsitzende
>Schriftführer
>Kassenführerin
>Kassenprüfer
>Dirigentin
Entlastungen
Wahlen (Vorsitz, Schriftführer, Kasse, Beisitzer)
Wünsche, Anträge, sonstiges
Ehrungen
Schlusswort
Lied
Anträge sind bis spätestens 1 Woche vor der Versammlung schriftlich an die Vorstandschaft einzureichen.
Kirchenchor Gammertingen
Montag, 14. Februar 2023 – Generalversammlung für das Jahr 2022
Etwas früher im Jahr als sonst und bevor die Fasnet dazwischenkam, führte der Kirchenchor St. Leodegar Gammertingen seine Generalversammlung im Probelokal der städtischen Chöre durch. Um 19.30 Uhr begann die Versammlung mit dem Lied „Gib mir die richtigen Worte“. Danach begrüßte die 1. Vorsitzende Marlene Nusser vor allem den Präses Pfarrer Drescher, sowie alle anwesenden Chormitglieder, die auf Grund von Erkrankungen seit längerem nicht mehr dabei sein konnten. Pfarrer Drescher sprach zur Einstimmung das geistliche Wort aus der Lektüre „Clown sein“. Passend zur Jahreszeit ging es um die heilende Kraft des Lachens. Schriftführer Richard Sommer ließ in seinen Ausführungen das vergangene Jahr noch einmal vorbeiziehen und konnte neben vielen Einsätzen und Auftritten auch von manch lustigen Begebenheiten und geselligen Veranstaltungen berichten. Die Kassenführung von Marga Arnold war von Julius Keller und Sepp Ege überprüft und für gut befunden worden. Eine Entlastung wurde empfohlen. Marga Arnold meinte, dass der Kassenstand vor allem durch Spenden höher wäre als beim letzten Mal und die Ausgaben hätten sich in Grenzen gehalten, weil auch kein Ausflug war. Neu war, dass dieses Jahr der Kassen-Abschluss nach Vorlagetermin bis 31.12.2022 auch im Pfarrbüro geprüft wurde. Chorleiterin Bettina Deißinger hielt einen Rückblick auf das Jahr 2022 und betonte, dass nach einem Kaltstart im März, als der Chor wieder singen durfte, nach 4 Proben der Gesang gleich an Ostern sehr gut funktioniert hat. Überhaupt hatte man kaum Zeit sich auf das nächste Ereignis vorzubereiten. „Es war immer gleich das nächste Ziel vor Augen und die Zeit dafür zu üben blieb oft knapp“. Als Highlight sah sie die Primiz-Messe von Harald Stehle und das gemeinsame Singen am vierten Advent mit der Chorgemeinschaft in Zusammenarbeit mit Volker Bals. Es wurde im Bereich des Geselligen aber auch mit Traditionen gebrochen, so gab es zum Beispiel keinen Ausflug. „Aber insgesamt ist ihrer Meinung nach 2022 ein gutes Jahr gewesen.“ Für das Jahr 2023 stehen drei größere Jubiläen an, für die es gilt, sich intensiv vorzubereiten, da es zeitlich allesamt wieder eng wird. Sie dankte Marlene Nusser und dem 2. Vorsitzenden Edmund Wassmer für deren Unterstützung, aber auch den Notenwartinnen Gabi Barth und Dagmar Pollok für die gute Zusammenarbeit, „wenn Sie mal wieder kurzfristig etwas raussuchen ließ“. Der Zusammenhalt in der Gruppe war für sie schon etwas Besonderes. Die 1. Vorsitzende Marlene Nusser bedankte sich bei der Chorleiterin ebenfalls für deren Engagement. Präses Drescher führte die Entlastung durch, bei der die gesamte Vorstandschaft einstimmig entlastet wurde. Alle blieben im Amt, weil in diesem Jahr keine Neuwahlen anstanden. Sopran-Sängerin Ida Keller erhielt im Rahmen der Ehrungen durch Pfarrer Drescher als besondere Auszeichnung für 25-jähriges Singen im Kirchenchor, eine Urkunde des Diözesan-Cäcilienverbandes der Erzdiözese Freiburg überreicht, unterzeichnet vom Diözesanpräses. Bei Wünschen und Anträgen ging es natürlich um einen Ausflug und Gabi Barth mahnte die Nachwuchsgewinnung an. Dem Chor bleibt der Nachwuchs weg und man muss sehen, was man dagegen unternimmt. Die Nachwuchssuche wird allgemein als schwierig empfunden, vor allem weil es in Gammertingen auch noch andere Chöre gibt. Am Ende des offiziellen Teils sang man noch das Lied „Sei behütet auf deinen Wegen“ und ging anschließend zum gemütlichen Teil über. Maria Wassmer trug zur Erheiterung aller und verkleidet als Clown noch ein lustiges Gedicht über „D’Nas“ (Die Nase) vor. Alles in allem war es eine gelungene Versammlung, das Jahr 2023 kann kommen.
Wer Interesse daran hat, bei uns mal probehalber mitzusingen, darf gerne am Montagabend um 19.30 Uhr im Probelokal an der Bahnhofstraße vorbeischauen.
Kirchenchor Gammertingen - Ausflug 2019
Wegen schwieriger Terminfindung und somit dieses Mal nicht ganz vollzählig fand der Ausflug des Kirchenchores St. Leodegar Gammertingen etwas später im Jahr, nämlich erst am 08. September 2019 statt. Kurz nach halb acht Uhr starteten 27 Teilnehmer an der Kirchentreppe in einem Bus der Firma Gairing aus Ittenhausen. Den Reisesegen erhielten wir dieses Mal nicht an der Lourdesgrotte neben der Kirche, sondern im Bus durch unsere neue Leitung und evangelische Pfarrerin Bettina Deißinger. Wir sangen dazu das allen vertraute Lied „Danke“. Frau Deißinger hatte sich Arbeit gemacht und ein Blatt mit mehreren Stücken darauf speziell für diesen Tag entworfen und verteilt. Reiseleiter Edmund Wassmer begrüßte uns und wies uns in den Ablauf des heutigen Tages ein. Eleonore Maier stimmte uns danach auf unser erstes Ziel - das Witterschneekreuz - ein, eine Wallfahrtsstätte bei Löffingen, welche wir gegen 10.00 Uhr erreichten. In der neueren Steinkapelle hatten wir zunächst ein bisschen Chorprobe, denn es galt das von Frau Deißinger ausgesuchte und uns unbekannte „Ave Maria“ darzubringen. Insgesamt sangen wir 3 Stücke, wobei „Meine Hoffnung und meine Freude“, sowie „Lobe den Herren“ eindeutig besser klappten. Nach einem sich daran anschließenden Besuch der älteren Holzwallfahrtskapelle gab es am Bus von Ida und Julius Keller anlässlich ihres 50. Hochzeitstages spendierten Sekt und dazu frische Butterbrezeln vom Chor. Davon gestärkt steuerten wir die Ravennaschlucht an, eine Seitenschlucht des Höllentales durch das der wilde Bach Ravenna fließt. Auf der Fahrt wurden wir von Edmund und Eleonore umfassend über die Ravennaschlucht und die dortigen Sehenswürdigkeiten informiert. Für die, welche noch nie hier waren, war der Umfang von Gebäuden und Möglichkeiten am Eingang zur Schlucht schon erstaunlich. Touristisch gut erschlossen kann man sagen. Vor Ort fand man neben dem Eingang zur Schlucht und der berühmten Ravennabrücke, dem Viadukt der Höllentalbahn, auch Glasmanufaktur, Uhrenvertrieb, das Zollhaus neben dem Hofgut Sternen und das SteigenHaus. Die Mehrzahl entschied sich aber für einen Blick in die St. Oswald-Kapelle, die Schlucht selbst wurde nur von wenigen begangen. Schön zu erleben war die sich in der Mitte des Ensembles befindende überdimensionale Kuckucksuhr, bei welcher sich, wenn sie „kuckuckte“, Figuren zu Schwarzwälder Musik drehten. Edmund hatte uns im unteren Teil des daneben liegenden Steigenhauses Plätze reserviert, wo wir gegen Mittag gemeinsam zu Tisch saßen. Nach dem Essen ging es nach Donaueschingen zu den Fürstlich Fürstenbergischen Sammlungen. Eberhard Kleiser informierte uns mit launigen Worten über die Donauquelle und zur Ausstellung. Kurz gesagt, die Donauquelle in Donaueschingen wäre – auf neudeutsch- ein Fake. Einheimische sehen das sicher anders. Da wir nach Ankunft noch Zeit hatten, schlug er uns vor die sich in der Nähe befindliche Stadtkirche St. Johann zu besichtigen, was sich im Nachhinein betrachtet sicher lohnte. In der Kirche entlud sich die Sangesfreude des Chores, denn es wurden spontan Taize-Lieder angestimmt. Im Fürstlichen Museum wurden wir dann in zwei Gruppen aufgeteilt und durch die motivierten und kompetenten Guides durch das interessante Museum geleitet. Natürlich reicht die Zeit wie immer nicht aus, um alles zu sehen, sondern nur um sich einen Eindruck zu verschaffen. War alles sehr beeindruckend, doch jetzt war es Zeit für Kaffee und Kuchen vom Feinsten in der um die Ecke liegenden Hofkonditorei Hengstler. Nach einem Erinnerungsfoto auf der Treppe zur Donau-Quellfassung am Schloss, ging es mit Gairing zurück in die Heimat. Gegen 20.00 Uhr kehrten wir gesund und glücklich heim und es gilt Danke zu sagen für die Vorbereitungen, ohne die so ein harmonischer Tag nicht möglich wäre. Danke vor allem an Edmund Wassmer als Ausflugs-Organisator, aber auch an Eleonore Maier, an das Ehepaar Kleiser und an unsere Chorleiterin Frau Deißinger.
Ach ja, das Wetter. Wetter gab es auch, und zwar in Form von viel Regen, aber Regen bringt Segen.
Ausflug Kirchenchor
Am Sonntag, 16.September 2018 machte sich der Kirchenchor mit 26 Teilnehmern, darunter zu aller Freude auch unser neuer Chorleiter Volker Schneider nebst Gattin, um 07.30 Uhr mit dem Bus auf nach Ludwigsburg zum Schloss. Weil Pfarrer Drescher ausnahmsweise verhindert war, wurde der Reisesegen von unserem Vorsitzenden und Kettenacker Mesner Johann Nieß bei Gott erbeten. Auf dem anschließenden Weg von der Alb nach Norden gab es an der Autobahn ein belebendes Sektfrühstück, welches von den Goldhochzeitern Ida und Julius Keller gespendet wurde. Am Residenzschloss wurden wir bereits von Herrn Behlert zu der Sonderführung mit dem Thema „Königin Mathilde“ erwartet. Er wusste viel Interessantes zu erzählen und ließ uns auch hinter die Kulissen in den Gesindebereich blicken. Da kein Kirchenchor- wie er meinte- ohne Gesang wegkäme, sangen wir an geeigneter Stelle für ihn in der Rolle als „dero Hochwohlgeboren“ noch einen kirchlichen Kanon. Um die Mittagszeit hatte unser Organisator Edmund Wassmer den Besuch der weltgrößten Kürbisausstellung im Blühenden Barock vorgesehen. Es war interessant was man alles aus Kürbissen zaubern kann und so konnten wir auch verschiedene Kürbisspezialitäten genießen. Am späteren Nachmittag fuhren wir mit fröhlichem Gesang im Bus zurück, wozu wohl auch die „Versucherle“ aus selbstgemachten Likörspezialitäten von Kreszentia und Renate beitrugen. Das Alte Forsthaus am Lichtenstein erwartete uns zum Abendessen und zum Abschluss eines ausgefüllten Tages, an dem das Wetter richtig mitspielte. Ein Dank an alle Spender und an alle die etwas dazu beitrugen, vor allem natürlich an Edmund. Die Firma Gairing mit Busfahrer Sandro brachte uns gegen 20.00 Uhr wieder sicher zurück nach Gammertingen. Es war, wie auch in unserem Abschlusslied gesungen, ein schöner Tag.
Singen macht Spaß, Singen tut gut!
Wir, der Chor von St. Leodegar, sind eine Gemeinschaft von harmonierenden Sängerinnen und Sängern, die sakrale Stücke von der Klassik bis hin zur Moderne singen. Singen kann beinahe jede/jeder.
Auch ehemalige Mitsänger/innen sind gerne wieder willkommen.